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 Kortikale Mechanismen der auditorischen Mustererkennung in Affen

 Funktionelle Organisation des Hörkortex von Primaten

(Brosch, Selezneva, Oshurkova, Budinger)

Obwohl Makaken phylogenetisch dem Menschen nahe verwandt sind und zunehmend wichtiger werden für die Untersuchung der Funktionsweise des menschlichen Hörkortex, sind viele grundlegende Organisationsprinzipien des Hörkortex dieses Tiermodells noch weitgehend unbekannt. Wir untersuchen diese Organisationsprinzipien mit parallelen Vielfachableitungen und Bestimmung der rezeptiven Feldeigenschaften von Neuronen, vornehmlich an narkotisierten Tieren. Zusätzlich werden, in Zusammenarbeit mit Dr. Eike Budinger, Zusammenhänge zwischen der physiologischen Organisation, der Zytoarchitektur und der neuronalen Verbindungsstruktur des Hörkortex hergestellt.

Abbildung:
Tonotope Organisation auditorische Felder im Makaken. (Oben) Räumliche Verteilung von Bestfrequenzen (BF; in kHz) im linken primären Hörkortex. Die BF an jeder Stelle ist durch einen Polyeder dargestellt und ihr Wert auf einer Grauwertskala kodiert. (Unten) 2-Deoxyglucose Markierung im Hörkortex von wachen Langschwanzmakaken, die mit einer alternierenden Folge von 1 und 2 kHz Tönen stimuliert wurden. Man beachte die zwei Gruppen von Streifen mit erhöhter 2-Deoxyglucoseaufnahme in den beiden primären auditorischen Feldern AI und R.

 

letzte Aktualisierung: 2005-11-18 Fehler melden Seite drucken