(FKZ: 3475A/1102M)
Der Erwerb und die Implementierung neuer Versuchsapparaturen (spezialisiertes Holeboard-System, Cogitat) durch das IfN führte bereits zu ersten Ergebnissen über die es möglich ist, neuartige verhaltensrelevante hippokampale Prozesse weit spezifischer zu beschreiben. Hierzu wurde jüngst zusätzlich die Mikrodialysetechnik und die HPLC-Technik zur Analyse der Dialysate erworben. Diese Technik ermöglicht besonders eine zeitliche bessere Auflösung der Dynamik relevanter Transmitter als es durch die Applikation von Antagonisten möglich ist.
Das Projekt hat zum Ziel:
- experimentell zu überprüfen, ob es bei der Interaktion verschiedener räumlicher Lernparadigmen zu Verstärkungsvorgängen kommt, welche wichtige Kriterien für "synaptic tagging" erfüllen,
- aufzuklären, auf welche Weise räumliche Charakteristika der eingesetzten Paradigmen (z.B. Zahl und Verteilung der belohnten Löcher im Holeboard) diese Verstärkungsvorgänge / Interaktionen beeinflussen,
- zu testen, ob das Lernen spezifischer räumlicher Aufgaben die Konsolidierung einer schwachen, parallel ausgelösten LTP in vivo beeinflussen kann.
Projektleiter:
- J. U. Frey, Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
- S. Frey, Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
Foundation:
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