50 Jahre
Gemeinsame Bibliothek Theoretischer Institute
1959 – 2009
Chronik
- 1959
- Die Bibliothek wird im Pharmakologischen Institut der Medizinischen Akademie Magdeburg
gegründet. Die ersten Bücher halten im Frühjahr Einzug. Am 1. November wird die erste
hauptamtliche Bibliothekarin eingestellt.
- 1961
- Mit dem Aufbau der vorklinischen Institute erweitert sich die Zuständigkeit der Bibliothek
auch auf das Physiologische Institut und das Physiologisch-Chemische Institut.
- 1979
- Das in Bildung befindliche Institut für Neurobiologie und Hirnforschung (INH) der Akademie
der Wissenschaften steuert seine ersten Bestände der Gemeinsamen Bibliothek bei:
Am 5. April gehen aus der Bibliothek des damaligen Forschungszentrums für Molekularbiologie
und Medizin, Berlin-Buch, dem heutigen Max-Delbrück-Centrum, die ersten „Kontingent“-Bücher, also westliche Literatur, ein und erweitern den Bestand.
Zum Aufbau der Informationsstelle sowie Leitung der Bibliothek wird der wissenschaftliche
Mitarbeiter Wolfgang Löw am 1. September eingestellt.
- 1981
- Der enorme Bestandszuwachs macht die Einstellung weiterer Mitarbeiter/-innen erforderlich.
- 1987
- Das INH und die Medizinische Akademie schließen einen Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Information und des Bibliothekswesens.
Im gleichen Jahr wird in der Gemeinsamen Bibliothek das von Dr. Bernd Blobel für die Zentralbibliothek entwickelte dBASE-Bibliotheksprogramm eingesetzt.
Die Räume des Pharmakologischen Instituts fassen die Bibliotheksbestände kaum noch, doch der im Bau befindliche INH-Neubau gibt Hoffnung auf Besserung der Situation.
- 1990
- Am Tag der Deutschen Einheit wird die Gemeinsame Bibliothek in den neuen Räumen des
INH eröffnet.
- 1992/93
- Die Rechtsnachfolger, das Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN) und die Medizinische
Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität, setzen die erfolgreiche Kooperation fort.
- 1995 - 1998
- Erste elektronische Zeitschriften werden abonniert und erweitern den gedruckten
Zeitschriftenbestand. Der Bibliothekskatalog wird über das Internet nutzbar. Das IfN tritt dem
7-Länder-Bibliotheksverbund, dem GBV, mit der Gemeinsamen Bibliothek bei.
- 2009
- Der Bibliotheksbestand ist mit Barcodes versehen. Die vom GBV genutzte PICA-Software
zur automatisierten Ausleihe wird eingeführt.
- Ausblick für 2011
- Das Leibniz-Institut sowie die Bibliothek ziehen in einen modernen Neubau ein.
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