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Leiter:Prof. Dr. Klaus G. ReymannProjektgruppe Neuropharmakologie Leibniz-Institut für Neurobiologie Brenneckestraße 6 39118 Magdeburg Deutschland
Schwerpunktthemen der
Projektgruppe Neuropharmakologie sind hauptsächlich die Pathophysiologie und
Pharmakologie der zerebralen Ischämie und der Alzheimer Demenz. Einige
unserer Forschungsansätze werden in enger Zusammenarbeit mit dem DZNE Magdeburg
und dem Forschungsinstitut Angewandte Neurowissenschaften (FAN GmbH)
entwickelt. Der Schlaganfall ist Folge
einer Durchblutungsstörung des Gehirns. Er ist durch nachfolgende
Funktionsausfälle, Invalidität und Demenz eine der dramatischsten Krankheiten
unserer Zeit und die dritthäufigste Todesursache. Bis heute gibt es in der
Klinik noch keine etablierte Möglichkeit zur pharmakologischen Neuroprotektion
nach Schlaganfall und nur bei einer Subgruppe der Patienten kann der
Gefäßverschluss durch Thrombolyse rückgängig gemacht werden. Daher ist es von
enormer Bedeutung, zu versuchen, die motorischen und kognitiven Fähigkeiten
nach einem Infarkt wieder herzustellen oder wenigstens zu verbessern. In der
letzten Dekade wurde glaubhaft gemacht, das auch im erwachsenen Säugergehirn
neue Nervenzellen entstehen können (adulte Neurogenese). Wir konzentrieren uns
auf mögliche Reparaturprozesse nach einer ischämischen Schädigung, die auf der Proliferation,
Migration und funktioneller Integration endogener und transplantierter adulter Stammzellen
beruhen. Wir untersuchen die postischämischen Mechanismen der Regeneration und
Plastizität in Nagetier-Gewebekulturen und Verhaltensmodellen. In der Folge eines Schlaganfalls
kommt es zu einer entzündlichen Reaktion im Gehirn und im gesamten Körper.
Kürzlich konnten wir an einem in vitro Modell einen neuartigen neuroprotektiven
Mechanismus des Zentralnervensystems beschreiben. Die sogenannte Mikroglia (das sind die Makrophagen des
Gehirns) schützen die Neuronen unmittelbar nach einem simulierten Schlaganfall durch Fressen
eindringender toxischer Granulozyten und durch einen direkten
Zell-Zell-Kontrakt mit Neuronen. Die Inhalte der Forschergruppe
Neuropharmakologie gibt es nur in englischer
Sprache. | ||||||
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