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Leitende Wissenschaftler: Kathrin Baldauf, Holger Braun Eine fokale zerebrale Ischämie, induziert durch die Einführung eines Filaments in die mittlere Zerebralarterie oder der Verschluss des Gefäßes durch Endothelin-1, führt zu einer Schädigung kortikaler und striataler Hirngebiete. Eine „Reparatur“ dieser geschädigten Areale ist durch die Aktivierung endogener Stammzellen oder die Transplantation exogener Stammzellen denkbar. Die Steigerung der endogenen Zellproliferation in der Subventrikularzone nach einer Schädigung wird durch verschiedene Faktoren, wie Wachstumsfaktoren oder antiapototische Substanzen beeinflusst. Inwiefern diese Faktoren vor Zelltod schützen können und/oder die Entwicklung neuer Zellen in die neuronale Richtung führen, ist Gegenstand derzeitiger Untersuchungen. Ergebnisse:Wir haben gezeigt, dass:
NISSL-Schnitt der läsionierten Seite des ischämischen Hirns (links) und Doppelmarkierung von BrdU (grün) und DCX (rot) in der Subventrikularzone und dem lateralen Ventrikel.
Transplantierte ES-Zellen der Maus (grün) differenzieren im Rattenhirn nach Schlaganfall in Astrozyten. Die Astrozyten werden durch das gleichzeitige Vorhandensein von grünen GFP-Proteinen und roten GFAP-Markern identifiziert. Referenzen:Baldauf K, Reymann KG. (2005) Influence of EGF/bFGF treatment on proliferation, early neurogenesis and infarct volume after transient focal ischemia. Brain Res. 1056: 158-167 Bühnemann C, Scholz A, Bernreuther C, Malik CY, Braun H, Schachner M, Reymann KG, Dihné M. (2006) Neuronal differentiation of transplanted embryonic stem cell-derived precursors in stroke lesions of adult rats. Brain (in press) | |||
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