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 Speziallabore

 Molekularbiologische Techniken

Dr. Wolfgang Tischmeyer

Leiter:

Dr. Wolfgang Tischmeyer

Speziallabor Molekularbiologische Techniken
Leibniz-Institut für Neurobiologie
Brenneckestraße 6
39118 Magdeburg
Deutschland
Telefon: +49-391-6263-94291
Fax: +49-391-6263-93319
E-Mail:

Für lang anhaltende plastische Veränderungen im Gehirn, wie sie z. B. mit der Gedächtnisbildung einhergehen, wird die sequentielle Bereitstellung von regulatorischen und strukturellen Proteinen vermutet, die zu permanenten Änderungen der Arbeitscharakteristika von beteiligten Neuronen und insbesondere ihrer synaptischen Kontakte beitragen. Ziel unserer Forschungsarbeiten ist die Identifizierung und funktionelle Charakterisierung von Regulationsmechanismen und Proteinkomponenten, die in Phänomene synaptischer Plastizität involviert sind. Mittels Proteom-Analyse, Antisense-Intervention und verhaltenspharmakologischer Techniken haben wir die Bedeutung definierter Genprodukte und deren posttranslationaler Modifizierung für aktivitätsabhängige Plastizität in verschiedenen tierexperimentellen Paradigmen untersucht, z. B. im Rahmen Epilepsie-ähnlicher Zustände, nach Auslösung von Langzeitpotenzierung oder -depression sowie bei Lern- und Gedächtnisprozessen.

Simplified model of the role of neuronal protein synthesis for memory formation.

Vereinfachtes Modell der Rolle neuronaler Proteinsynthese für die Gedächtnisbildung. Präsentation neuer Stimuli während eines Lernexperiments führt zur frühen Induktion regulatorischer Proteine, wie Transkriptionsfaktoren der Fos- und Jun-Familien, die wiederum die Expression später Effektorproteine anstoßen können. Nach Reifung, posttranslationaler Modifikation und Transport können diese Proteine zu Differenzierungsereignissen beitragen, die für die Bildung einer Langzeitgedächtnisspur notwendig sind.
CS: bedingter Reiz; UCS: unbedingter Reiz.

Jahresberichte:

letzte Aktualisierung: 2015-07-14 Fehler melden Seite drucken