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 Nicht-Invasive Bildgebung

 7-Tesla-Ultrahochfeld-Kernspintomograph

Das Spezial-Labor Nicht-Invasive Bildgebung des Leibniz Instituts für Neurobiologie betreibt Europas ersten 7 Tesla Kernspintomographen (MRT) für Untersuchungen am Menschen. Das System wurde 2004 in einem eigens dafür errichteten Gebäude mit besonderer Eisen-Abschirmung installiert. Der 7 Tesla MRT ist das Herzstück des Centers for Advanced Imaging und steht allen Instituten in Magdeburg und externen Kooperationspartnern zur Verfügung.

Gebäude des 7T

Das stärkere Magnetfeld führt im Vergleich mit einem 3 Tesla MRT zu einem gut doppelt so starken Signal (bzw. Signal-Rauschen-Verhältnis). Dieses erhöhte Signal kann genutzt werden, die räumliche Auflösung um den gleichen Faktor zu erhöhen. Damit können kleinere Strukturen des Gehirns sowohl anatomisch als auch funktionell untersucht werden. Das stärkere Signal kann aber auch dazu genutzt werden, die notwendige Messzeit einer Untersuchung zu verkürzen.

Prof. Dr. Henning Scheich vor dem 7 Tesla Kernspintomographen
Foto: Prof. Henning Scheich, der "Vater des Magdeburger 7 Tesla MRT".

Der 7 Tesla MRT wird den Empfehlungen der Bundesstrahlenschutzkommission entsprechend ausschließlich zu Forschungszwecken betrieben. Es wurde jedoch auf der Grundlage des Medizinproduktegesetzes eine klinische Prüfung der Unbedenklichkeit an 100 Probanden durchgeführt und seit April 2008 wird es ähnlich wie ein 3 Tesla MRT routinemäßig eingesetzt.

letzte Aktualisierung: 2010-02-24 Fehler melden Seite drucken