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 Magnetenzephalographie (MEG)

Magnetenzephalographie (MEG)

Die Anwesenheit einiger MRI-Scanner im Gebäude des Leibniz-Instituts machte es erforderlich, das MEG-Labor in einer gewissen räumlichen Distanz zum LIN unterzubringen. Es befindet sich in der Universitätsklinik für Neurologie auf dem benachbarten Campus (Gebäude Zenit II) der medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität. Das MEG-Labor ist mit einem 248-Kanal Ganzkopf-MEG-System (BTI Magnes 3600 WH) ausgerüstet, welches sich–in einer zur Rauschunterdrückung absolut unverzichtbaren–elektromagnetisch abgeschirmten Kabine befindet. Die MEG-Signale werden von DC-Magnetometern aufgezeichnet; trotz aufwendiger Abschirmung ist eine Korrektur dieser Signale durch eine gewichtete Subtraktion von Referenzsignalen, die von zusätzlicher Sensoren detektiert werden, erforderlich. Simultane MEG/EEG-Messungen werden üblicherweise mit einem 32-Elektroden DC-EEG System durchgeführt.

Die Hardware zur Stimuluspräsentation beinhaltet Elektronik für auditorische, visuelle und somatosensorische Stimulation. Zum Aufzeichnen des Responseverhaltens der Probanden steht eine Mehrkanal-Tastatur zur Verfügung. Signalverarbeitung und Datenanalyse können mit verschiedenen Softwarepaketen wie z.B. Brain Electrical Source Analysis (BESA) oder der frei erhältlichen FieldTrip durchgeführt werden. Weiterführende Datenverarbeitung erfolgt u.a. mittels verschiedener MatLab-Routinen, die auf die speziellen Anforderungen der laufenden Projekte zugeschnitten werden.

letzte Aktualisierung: 2011-11-09 Fehler melden Seite drucken