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03-06-2008 Wissenschaft und Kurzweil zur "Langen Nacht"
Es ist Samstagabend, ca. 30 Grad gefühlte Lufttemperatur, und das Foyer des IfN ist dicht gefüllt mit Besuchern. Familien, Senioren, Studenten und Schüler erkundigen sich nach dem Programm, beantworten Quizfragen oder diskutieren mit Professor Scheich und seinen Mitarbeitern über die Arbeit des Institutes.
In den Labors herrscht sogar noch größeres Gedränge: Besucher machen Gedächtnistests, lassen sich von den Anatomen die Feinstruktur der Nervenzellen im Mikroskop zeigen, isolieren mit sichtbarem Vergnügen aus Erdbeeren und Tomaten DNA oder staunen über die Vielzahl von Proteinen im Gehirn, und wie man diese neurochemisch analysiert.
Besonders groß ist das Interesse der Gäste, wie kleine Nagetiere wie Maus oder Ratte komplexe Lern- und Gedächtnisaufgaben meistern.
Die längsten Warteschlangen bildeten sich vor dem 7Tesla-Tomografen, wo bis in die späte Nacht hinein geduldige Besucher darauf warteten, die starken Magnetkräfte und die großen wissenschaftlichen Möglichkeiten dieses "Flagschiffes" der Magdeburger Bildgebung kennenzulernen.
Mehr als 60 Wissenschaftler, Techniker, Doktoranden und Studenten waren in dieser Nacht am IfN im Einsatz. Sie haben den Dialog mit den aufgeschlossenen und interessierten Besuchern genossen und sind stolz auf die positive Resonanz.
Die "Lange Nacht der Wissenschaften" ist eine Gemeinschaftsaktion der Landeshauptstadt Magdeburg und aller hier ansässigen Wissenschaftseinrichtungen. Sie fand in diesem Jahr bereits zum 3. Mal statt.
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Ruhe vorm Sturm: Unsere Neurobiologie-Studenten erwarten die Gäste.
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